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JavaScript

JavaScript ist eine Programmiersprache, die Webseiten lebendig macht. Während der Grundaufbau einer Seite aus HTML besteht und das Aussehen über CSS geregelt wird, sorgt JavaScript für alles, was reagiert und sich bewegt — Klicks, Eingaben, Animationen, nachladende Inhalte.

Wo es überall steckt

Ein Beispiel begegnet dir täglich: Du gibst in einem Suchfeld die ersten Buchstaben ein, und darunter erscheinen sofort Vorschläge, ohne dass die Seite neu lädt. Oder du klickst „Mehr laden“ und weitere Beiträge tauchen auf. Auch ein Bildwechsler, ein Cookie-Hinweis oder die Live-Berechnung im Warenkorb laufen über JavaScript. Ursprünglich lief die Sprache nur direkt im Browser des Besuchers. Heute treibt sie über Umgebungen wie Node.js auch Server, Apps und ganze Programme an.

Die zwei Kehrseiten

JavaScript ist mächtig, hat aber zwei Kehrseiten, die man kennen sollte. Erstens kostet es Ladezeit: Zu viel oder schlecht gebauter Code macht eine Seite spürbar langsam. Zweitens sehen Suchmaschinen Inhalte, die erst per JavaScript nachgeladen werden, nicht immer zuverlässig — wichtige Texte sollten deshalb nach Möglichkeit von Anfang an im Seitenquelltext stehen, nicht erst später eingefügt werden. Für Besucher ist die Sprache trotzdem unverzichtbar: Fast jede moderne, interaktive Website kommt ohne sie nicht aus. Entscheidend ist die richtige Dosis — genug für ein gutes Nutzererlebnis, aber nicht so viel, dass Tempo und Auffindbarkeit leiden.

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