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A/B-Testing

A/B-Testing ist ein Vergleichstest, bei dem zwei Varianten – A und B – gegeneinander antreten, um herauszufinden, welche besser funktioniert. Ein Teil der Besucher sieht Version A, der andere Teil Version B. Eine Messung zeigt anschließend, welche Variante mehr Käufe, Klicks oder Anfragen gebracht hat.

So läuft ein Test

Stell dir eine Website mit einem Button vor. Bei Version A steht darauf „Jetzt kaufen“, bei Version B „Kostenlos testen“. Die Hälfte der Besucher bekommt zufällig A zu sehen, die andere Hälfte B. Nach ein paar Tagen ist klar: Variante B wurde 20 Prozent öfter angeklickt. Damit hast du keine Vermutung mehr, sondern einen Beleg.

Worauf es ankommt

A/B-Tests ersetzen das Bauchgefühl durch echte Zahlen. Statt endlos zu diskutieren, welche Überschrift, welche Farbe oder welcher Preis besser ankommt, lässt man die Nutzer entscheiden. Getestet wird immer nur ein Element auf einmal – sonst weiß man am Ende nicht, welche Änderung den Unterschied gemacht hat.

Wichtig ist eine ausreichende Menge an Besuchern. Bei zu wenigen Teilnehmern ist das Ergebnis reiner Zufall und nicht verlässlich. Deshalb lohnen sich A/B-Tests vor allem dort, wo genug Verkehr zusammenkommt. Der Ansatz stammt aus dem Online-Marketing, wird aber längst überall eingesetzt – von E-Mail-Betreffzeilen bis zu ganzen App-Bildschirmen.

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