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No-Code

No-Code bezeichnet Werkzeuge, mit denen du Software, Websites oder Automatisierungen bauen kannst, ohne eine einzige Zeile Programmcode zu schreiben. Statt zu tippen, ziehst du fertige Bausteine per Maus zusammen und stellst sie über Menüs ein. Die eigentliche Technik läuft im Hintergrund, verborgen hinter einer verständlichen Oberfläche.

Wo du es schon nutzt

Viele nutzen No-Code, ohne den Begriff zu kennen. Ein Homepage-Baukasten, mit dem du deine Website zusammenklickst, ist ein klassisches Beispiel. Genauso ein Tool, das automatisch jede neue Formular-Anfrage in eine Tabelle schreibt und dir eine Nachricht schickt — ganz ohne Entwickler.

Vorteile und Grenzen

Der große Vorteil ist Tempo und Unabhängigkeit. Eine Idee lässt sich an einem Nachmittag ausprobieren, statt wochenlang auf eine Agentur zu warten. Gerade kleine Betriebe und Einzelunternehmer können damit selbst Dinge umsetzen, für die früher ein Budget nötig war.

Grenzen gibt es trotzdem. Sehr eigene oder sehr große Vorhaben stoßen irgendwann an die Möglichkeiten des Baukastens, und man bindet sich an den jeweiligen Anbieter. Verwandt ist der Begriff Low-Code: Dort klickt man das Meiste ebenfalls zusammen, kann aber an einzelnen Stellen doch noch etwas Code ergänzen. Für den Einstieg und für Standardaufgaben ist No-Code heute oft die schnellste und günstigste Lösung.

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