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Machine Learning

Machine Learning ist der englische Fachbegriff für maschinelles Lernen und meint dasselbe: Programme, die aus Daten selbst Muster lernen, statt für jeden Fall fest programmiert zu werden. Abgekürzt wird es oft mit ML. In Produktbeschreibungen, Stellenanzeigen und Fachartikeln begegnet dir meist die englische Variante.

Woran du ML erkennst

Der Unterschied zu klassischer Software lässt sich an der Navigations-App zeigen. Ein normales Programm folgt fest hinterlegten Regeln. Eine ML-gestützte App wertet dagegen laufend echte Fahrdaten aus und schätzt daraus, wo gerade Stau entsteht — auch auf Strecken, die niemand vorher eingetippt hat.

Ein gutes Zeichen ist, dass ein System mit der Zeit besser wird, je mehr es benutzt wird. Die Musik-Vorschläge treffen deinen Geschmack genauer, die Sprachsteuerung versteht dich zuverlässiger, der Übersetzer klingt natürlicher. All das steckt heute in Diensten, die kaum noch jemand bewusst als künstliche Intelligenz wahrnimmt, weil sie so selbstverständlich geworden sind.

Was Unternehmen davon haben

Für Unternehmen ist der Reiz, aus vorhandenen Daten Vorhersagen zu gewinnen — welche Kunden abspringen könnten, welche Anfrage dringend ist, welches Produkt bald knapp wird. Machine Learning ist damit kein Zauber, sondern angewandte Statistik im großen Maßstab. Entscheidend bleibt die Qualität der Daten: Was hineingeht, bestimmt, was herauskommt.

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