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Open Source
Open Source bezeichnet Software, deren Quellcode offen einsehbar ist und die in der Regel frei genutzt, verändert und weitergegeben werden darf. Das „Rezept“ des Programms liegt also für alle offen, statt vom Hersteller unter Verschluss gehalten zu werden. Meist ist solche Software kostenlos, aber der Kern ist die Offenheit, nicht der Preis.
Bekannte Beispiele
Viele bekannte Werkzeuge sind Open Source. Das Content-System WordPress, auf dem ein großer Teil aller Websites läuft, gehört dazu, ebenso der Browser Firefox oder das Betriebssystem Linux, das im Hintergrund fast das gesamte Internet betreibt. Du benutzt solche Software vermutlich täglich, ohne es zu merken.
Vorteile und Haken
Der Reiz liegt in Freiheit und Kontrolle. Weil viele Entwickler auf der Welt denselben Code prüfen und verbessern, werden Fehler oft schnell gefunden, und niemand ist an einen einzigen Anbieter gekettet. Man kann die Software an eigene Bedürfnisse anpassen, statt zu nehmen, was gerade angeboten wird.
Ganz ohne Aufwand ist es aber nicht. Für Einrichtung, Wartung und Sicherheit ist man selbst verantwortlich oder braucht jemanden, der sich auskennt. „Kostenlos“ heißt also nicht immer „ohne Kosten“ — die Zeit für die Pflege bleibt. Das Gegenstück ist Closed Source, bei der der Code geheim bleibt und man das fertige Produkt einfach nur benutzt.

