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Negative Keywords
Negative Keywords sind Suchbegriffe, für die deine bezahlte Werbung ausdrücklich nicht ausgespielt werden soll. Sie sind sozusagen das Gegenteil normaler Keywords: Statt festzulegen, wann eine Anzeige erscheint, legst du fest, wann sie besser wegbleibt.
Ein Beispiel aus Google Ads
Ein Beispiel aus Google Ads. Ein Betrieb, der neue Fenster verkauft, bucht das Keyword „Fenster kaufen“. Ohne Gegensteuern erscheint seine Anzeige aber auch bei Suchen wie „Fenster reparieren“, „Fenster gebraucht“ oder „Fenster reinigen“. Diese Klicks kosten Geld, bringen aber keine passenden Kunden. Trägt er „reparatur“, „gebraucht“ und „reinigen“ als negative Keywords ein, verschwindet die Anzeige genau bei diesen Suchen.
Warum sich das rechnet
Bei Klickpreis-Werbung zahlst du für jeden Klick, egal ob er zum Auftrag führt oder nicht. Negative Keywords filtern die Neugierigen, die Schnäppchenjäger und die Themenverfehler heraus, bevor sie dein Budget aufzehren. Das Ergebnis: weniger Streuverlust, ein besserer Schnitt und mehr Anfragen von Leuten, die wirklich zu deinem Angebot passen.
In der Praxis ist die Liste nie fertig. Man schaut regelmäßig in den Bericht der tatsächlich verwendeten Suchbegriffe und ergänzt neue Ausschlüsse. Gerade häufige Wörter wie „kostenlos“, „job“ oder „selber machen“ gehören bei vielen Kampagnen früh auf diese Liste.

