Google wirft im Mai 2013 das neue Penguin 2.0 Update auf den Markt. Auch wenn der offizielle Titel unter Penguin 4.0 firmiert, wird dieses Update, in Anlehnung an das Web 2.0 als Penguin 2.0 bezeichnet. Die neue Aktualisierung des Algorithmus sorgt bei Webmastern und SEO-Verantwortlichen für eine gewisse Nervosität. Weiterlesen

Unternehmensblogs sind eine attraktive und moderne Art Produkte bekannter zu machen und auch schon vor Markteinführung zu publizieren.

Es gibt verschiedene Formen von Corporate Blog s. Diese Unternehmensblogs verfolgen die unterschiedlichsten Ziele und haben verschiedene Funktionen. Weiterlesen

Mit Bad Hat SEO oder vielfach Black Hat SEO sind Methoden der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) gemeint, die mit unseriösen Mitteln das Pushen von eigenen Webseiten betreiben und dabei vielfach gegen die Webmasterrichtlinien von Google und anderen Suchmaschinen verstoßen. Zwei Begriffe haben sich dafür eingebürgert: Weiterlesen

Baidu (百度) ist eine chinesische Suchmaschine, die genau wie Google zu einem gleichnamigen Unternehmen gehört, das 2000 gegründet wurde und seit 2005 an der chinesischen Börse gelistet ist. In China hat die landeseigene Suchmaschine einen Marktanteil von zwei Dritteln aller Nutzer, weltweit spielt sie allerdings nur eine geringe Rolle. Das liegt an Sprachbarrieren – genau wie Google kann die baidu zwar in mehreren Sprachen genutzt werden, zeigt aber Ergebnisse vorwiegend auf Chinesisch an -, und noch mehr an der Zensur, bei der sich das Unternehmen selbstverständlich den Gepflogenheiten des kommunistischen China unterwirft.

Baidu gehört nach einer Alexa-Statistik zu den zehn meistbesuchten Webseiten der Welt, was an der Dominanz der chinesischen Sprache an sich liegt. Prekär aus westlicher Sicht erscheint daran, dass die chinesische Suchmaschine unverhohlen zensiert, was in Zeiten des Internets nachhaltige Auswirkungen auf die Meinungsbildung der Nutzer haben dürfte. Wer bestimmte Suchbegriffe wie zum Beispiel „Falun Gong“ eingibt, kann die Seite eine Weile gar nicht mehr erreichen. Auch eine Wikipedia-ähnliche Enzyklopädie versuchen die Chinesen aufzubauen, die freilich ebenfalls stark zensiert wird (bǎidù túshū, 百度图书). Allerdings ist hierzu anzumerken, dass Wikipedia ebenfalls Beiträge der Nutzer und Editoren einer redaktionellen Kontrolle unterwirft. Diese trägt indes streng demokratische Züge, was gerade bei der Vielzahl der vertretenen Stimmen sehr bedeutsam ist.

Die Suchmaschine Bing ist Microsofts Antwort auf Google, wobei es mit Live Search einen Vorgänger gab. Mitte 2009 stellte Microsoft Bing im Beta-Stadium ins Netz, seit 2012 gibt es auch für das deutsche Netz eine Vollversion. Im Sommer 2012 hatte Bing in den USA einen Marktanteil an allen Suchanfragen von 25,3 Prozent nach Google (68,8 Prozent), in Deutschland betrug Bings Marktanteil nur 6,1 Prozent nach Google (80,3 Prozent). Weltweit hält Bing einen Anteil von 3,9 Prozent an allen Suchen noch hinter Yahoo (6,4 Prozent) und Baidu (4,9 Prozent) und weit hinter Google (82,8 Prozent).

Hinsichtlich des Designs, des Komforts und der Funktionen ist die Suchmaschine Bing etwas anders aufgebaut als Google, sie bietet einen wechselnden, sehr ansprechend-farbigen Hintergrund (siehe hier: Suchmaschine bing) und hängt damit sogar Google ab, zudem können Nutzer auf Bing ihre Anfragen in verschiedenen Kategorien wie Nachrichten, Videos und Bilder anzeigen lassen. Diese Funktion hat Google allerdings im Jahr 2010 auch eingeführt. Beim Punkt „shopping“ bindet bing in Deutschland ciao! ein, was nicht unbedingt vorteilhaft ist, denn Ciao hat einen zweifelhaften Ruf und nutzt niemandem wirklich etwas. Solche Kleinigkeiten können über den Erfolg einer Suchmaschine entscheiden.

Der Ankertext ist derjenige Linktext, den der Linkgeber mit dem Link „verankert“ hat. Er ist sichtbar und hervorgehoben und dient dadurch dem Suchenden als Orientierung. Wenige Worte, manchmal nur ein Wort im Ankertext beschreiben prägnant das Linkziel. Suchmaschinen indexieren Ankertexte, weshalb sie in der SEO eine bedeutende Rolle spielen. Wer einen Link in der HTML-Formatierung sieht, findet den Ankertext als semantische Aussage in der Mitte vor: Ankertext (in diesem Beispiel wurden willkürliche Lücken gelassen, um keinen echten Link zu schaffen).

Ein geeigneter Ankertext weckt beim Besucher Interesse, dem Link zu folgen. Suchmaschinen bewerten Ankertexte wahrscheinlich sehr hoch, wobei die genauen Algorithmen nicht bekannt sind. Es wäre aber logisch, wenn die Kreativen bei Google davon ausgingen, dass Ankertexte innerhalb von Links sehr bedeutsam sein müssen. Davon abgesehen erzeugt jedes Folgen eines Ankertextes automatisch ein Ansteuern der verlinkten Seite, was deren Ranking automatisch erhöht. Die SEO funktioniert also in diesem Fall über das Interesse der Besucher, das daher durch den Ankertext geweckt werden muss. Die Wahl der oder des richtigen Keywords für einen Ankertext ist deshalb essenziell, allerdings spielt auch eine Rolle, wo der Link im Text platziert wird. Verständlicherweise sollte ein Verweis auf weiterführende Seiten nicht unbedingt am Anfang eines interessanten Textes stehen, sonst findet der Besucher nicht mehr zurück.

Der Alexa Rank basiert auf der Weiterleitung von Seiten unter anderem über die Alexa Toolbar, die in vielen Browsern installiert ist. Alexa Internet ist ein Tochterunternehmen von Amazon, das über die Kontrolle von Webservern ermittelt, von welchen Seiten aus eine bestimmte Website wie oft angesteuert wird. Hieraus lässt sich ein Ranking ähnlich des Pageranks der Google-Gründer Page und Brin ermitteln. Der Alexa Rank gilt für Werbetreibende inzwischen als aussagekräftiger, da das ursprüngliche Konzept darauf basiert, dass thematisch verwandte Seiten angezeigt werden, was leichter ist als die Ermittlung von Backlinks, auf denen der Pagerank basiert. Backlinks müssen freiwillig gesetzt, sie können aber auch (manipulativ) gekauft werden, während der Querverweis via Alexa automatisch passiert. Weiterlesen

Google AdWords ist ein Werbetool von Google, bei dem mit Schlüsselwörtern die Aufmerksamkeit auf Anzeigen des Werbetreibenden gezogen wird. Der Begriff „AdWords“ bedeutet dementsprechend das Hinzufügen („adden“) von Worten, kann aber auch aus dem englischen Wortspiel mit „Adverts“ für Werbeanzeigen und dem Zusatz Words hergeleitet werden. Die AdWords-Anzeigen werden primär auf den Google-Suchergebnisseiten geschaltet und erscheinen rechts, oben und unten als Werbung, aber auch in Blogs und Webseiten des Google-Werbenetzwerkes sind sie hochwirksam. Das Gegenstück für Blogbetreiber ist das Programm AdSense, mit dem die Schaltung von AdWords-Anzeigen im eigenen Blog gestattet wird, wofür der Betreiber beim Anklicken eine Provision erhält.

Einblendungen von Google AdWords Anzeigen

Innerhalb der Suchergebnisseiten erscheinen die Anzeigen wie erwähnt rechts, über und unter den Suchergebnissen und werden als Werbung gekennzeichnet, unterscheiden sich aber gestalterisch wenig von den Suchergebnissen, lediglich die oberen und unteren Anzeigen sind farblich unterlegt. Im Google-Werbenetzwerk tauchen die Anzeigen auf etlichen Seiten kommerzieller Betreiber auf, so auf vielen Online-Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften oder beispielsweise auf aol.de. Die Google-Blogs bieten die AdSense-Funktion an und blenden damit automatisch die AdWords-Anzeigen der Werbekunden ein, auch in Google-Mail taucht die Werbung auf. Die Schaltung sollte ursprünglich thematisch passend zum Inhalt von Suchergebnissen, Nachrichtenblättern oder Blogs passen, seit dem Jahr 2010 jedoch ermittelt Google außerdem automatisch, wonach ein Nutzer zuvor verstärkt gesucht hat, und blendet dazu passende Werbung ein. Das kann zum kuriosen Ergebnis führen, dass auf einer Finanzseite plötzlich Modewerbung eingeblendet wird. Die Effektivität dieser Funktion ist umstritten, denn Nutzer, die sehr viel und thematisch höchst unterschiedlich surfen, erhalten nach und nach verwirrend viel Werbung eingeblendet, mit der sie nicht unbedingt etwas anfangen können. Für die Werbetreibenden ist indes eine andere Funktion von AdWords wesentlich bedeutsamer: Die Effektivität der Anzeigen wird ganz entscheidend von der Platzierung passender Keywords und ihrer Kombinationen bestimmt. Hier spielen Elemente der Suchmaschinenoptimierung eine ausschlaggebende Rolle, und Google bietet selbst diverse Tools an, mit denen die Wirksamkeit einzelner Keywords und Keywordkombinationen untersucht werden kann. Wenn beispielsweise ein Autohaus Mercedes in Leipzig wissen möchte, ob „Autohaus Mercedes“, „Mercedes Leipzig“, „Leipzig Mercedes“ oder „Leipzig Autohaus“ von den Nutzern am häufigsten gesucht wird, so ist das über die AdWords-Tools von Google feststellbar. Die Nutzung dieser Tools kann für den Werbeerfolg ausschlaggebender sein als eine über das Budget steuerbare häufige Schaltung der Anzeigen.

Budgetierung von Google Adwords

Hinsichtlich des Budgets legt der Werbetreibende fest, wie viel ihm ein Klick auf seine Anzeigen wert ist. Dementsprechend häufig und weit vorn platziert erscheinen seine Anzeigen, wobei das Budget jederzeit steuerbar ist. Wer der Auffassung ist, dass seine Nutzer am Sonntag Nachmittag am häufigsten surfen, kann das Budget für diese Tageszeit am höchsten ansetzen, um die meisten Klicks zu erhalten. Bezahlt wird nur der Klick auf eine Anzeige. Auch eine lokale Eingrenzung der Anzeigen – für weniger Werbebudget – ist möglich.

Die dritte Variante des von vielen SEOs gefürchteten Penguin Updates wurde von Google am 3. Oktober 2012 auf die Serverzentren geladen. An der grundlegenden Basis des Penguin Updates hat sich auch in der dritten Version nichts geändert, denn noch immer verfolgt Google mit dem Penguin Update eine authentischere Linkstruktur und entwertet im Zuge des Updates zahlreiche Links und Linkquellen, die vor allem in der Vergangenheit häufig von SEOs genutzt wurden. Weiterlesen

Facebook Gründer Mark Zuckerberg äußerte sich im Rahmen einer IT-Konferenz im September über die Zukunft von Facebook. Unter anderem kündigte er eine eigene Suchmaschine an. Welche Konsequenzen daraus für Konkurrenz und vor allem Nutzer entstehen bleibt abzuwarten. Weiterlesen