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Zielgerichtete Landingpages erstellen: Eine Seite, ein Ziel, mehr Anfragen

Eine zielgerichtete Landingpage ist eine Seite, die genau ein Angebot für genau eine Gruppe von Besuchern zeigt und sie zu genau einem nächsten Schritt führt: anrufen, Termin anfragen, Formular ausfüllen. Sie ist das Gegenteil der Startseite, die alles über deinen Betrieb erzählt. Wer nach „Dachrinne reinigen lassen“ sucht und auf deiner Seite landet, soll in den ersten Sekunden sehen: Das macht ihr, in meiner Gegend, und so erreiche ich euch.

Für dich als Betriebsinhaber heißt das: Jede Leistung, mit der du Aufträge gewinnen willst, bekommt eine eigene Seite. Besonders wichtig ist das, wenn du Werbung schaltest, denn jeder bezahlte Klick soll auf einer Seite landen, die zur Suche passt. Kurz gesagt: eine Leistung, eine Seite, ein klarer Weg zur Anfrage, schnell geladen und am Handy gut bedienbar.

Was unterscheidet eine Landingpage von einer normalen Unterseite?

Eine normale Unterseite will informieren und verlinkt gern in alle Richtungen. Eine Landingpage hat ein Ziel. Alles auf der Seite arbeitet darauf hin: Überschrift, Text, Bilder, Bewertungen und der Knopf zur Anfrage. Ablenkungen wie zehn Menüpunkte, ein Newsletter-Fenster und ein Link zur Firmengeschichte schwächen dieses Ziel.

Das heißt nicht, dass die Seite dünn sein soll. Wer eine Badsanierung plant, will vorher wissen, wie der Ablauf ist, wie lange es ungefähr dauert und ob du in seiner Stadt arbeitest. Diese Fragen beantwortet eine gute Landingpage, bevor der Besucher sie stellen muss.

Effektive Landingpage-Optimierung

Was muss auf den ersten Bildschirm?

Der erste Bildschirm entscheidet, ob jemand bleibt. Am Handy ist er klein, und die meisten deiner Besucher kommen mit dem Handy. Auf diesen ersten Blick gehören:

  • Eine Überschrift, die die Leistung und den Ort nennt, zum Beispiel „Dachrinnenreinigung in Kassel und Umgebung“. Keine Werbesprüche.
  • Ein Satz, der sagt, was der Kunde davon hat und wie es abläuft.
  • Ein Telefon-Knopf, der am Handy direkt wählt, und ein klarer Knopf für die Anfrage.
  • Ein echtes Foto von dir, deinem Team oder einer eigenen Baustelle.

Stockfotos von lachenden Menschen mit Helm erkennt jeder. Sie kosten Vertrauen, statt es aufzubauen. Ein einfaches Handyfoto von deiner eigenen Arbeit ist besser als jedes Bild aus der Datenbank.

Wie schreibst du Texte, die zur Suche passen?

Schreib so, wie dein Kunde sucht und spricht. Wenn er „Fenster undicht“ eintippt, steht auf deiner Seite nicht „Optimierung der Gebäudehülle“. Die Wörter aus der Suche gehören in die Überschrift, in die ersten Sätze und in die Zwischenüberschriften. Mehr musst du dafür nicht tun. Ein Text, der dieselben Wörter zwanzigmal wiederholt, wirkt auf Leser und auf Google schlecht.

Gute Zwischenüberschriften sind Fragen, die Kunden wirklich stellen: Wie läuft der Termin ab? Muss ich vorher etwas vorbereiten? In welchen Orten arbeitet ihr? Die Antwort steht direkt darunter, in zwei bis vier Sätzen.

Wenn du Google Ads nutzt, ist die Passung noch wichtiger. Google bewertet beim Qualitätsfaktor unter anderem die Nutzererfahrung mit der Landingpage, also wie relevant und hilfreich sie für Nutzer ist, die auf die Anzeige klicken. Und nach der Richtlinie Anforderungen an Ziele muss die Zielseite relevant sein, funktionieren und sich leicht bedienen lassen.

Gestaltung einer erfolgreichen Landingpage

Wie baust du Vertrauen auf, ohne zu übertreiben?

Ein Besucher, der dich nicht kennt, sucht nach Zeichen, dass du seriös bist. Diese Zeichen kannst du zeigen:

  • Echte Bewertungen deiner Kunden, zum Beispiel aus deinem Google-Unternehmensprofil.
  • Meisterbrief, Innungsmitgliedschaft oder Zertifizierungen, die du wirklich hast.
  • Fotos von eigenen Arbeiten mit kurzer Beschreibung, was gemacht wurde.
  • Name und Gesicht des Ansprechpartners.

Was du weglassen solltest: Versprechen, die du nicht halten kannst, erfundene Zahlen und Superlative wie „der beste Betrieb der Region“. Die schrecken eher ab, und in der Werbung können sie Ärger machen.

Wie viele Handlungsaufforderungen braucht eine Landingpage?

Eine. Du kannst sie mehrmals auf der Seite zeigen, oben, in der Mitte und am Ende, aber es ist immer dieselbe. Wenn ein Knopf „Jetzt anrufen“, ein zweiter „Newsletter abonnieren“ und ein dritter „Mehr über uns“ sagt, entscheidet sich der Besucher oft für gar nichts.

Der Text auf dem Knopf sagt, was passiert: „Kostenlosen Vor-Ort-Termin anfragen“ ist besser als „Absenden“. Das Formular dahinter ist kurz. Name, Telefonnummer, Ort und ein Feld für das Anliegen reichen für den ersten Kontakt. Jedes weitere Pflichtfeld ist ein Grund, abzubrechen.

Handlungsaufforderungen auf Landingpages

Warum ist die Ladezeit so wichtig?

Eine Seite, die lange lädt, wird oft geschlossen, bevor sie zu sehen ist. Google beschreibt mit den Core Web Vitals drei Messwerte für die Nutzererfahrung. Für eine gute Nutzerfreundlichkeit empfiehlt Google, dass das größte sichtbare Element innerhalb von 2,5 Sekunden geladen ist (LCP), dass die Seite auf Eingaben in weniger als 200 Millisekunden reagiert (INP) und dass sich das Layout beim Laden kaum verschiebt, mit einem CLS-Wert unter 0,1.

Du musst diese Werte nicht selbst messen. Google hat dafür in seinem kostenlosen Werkzeug für Websitebetreiber einen eigenen Core-Web-Vitals-Bericht, der dir die betroffenen Seiten auflistet. Die häufigsten Ursachen auf kleinen Websites sind zu große Bilder, zu viele Plugins und Schriftarten, die erst spät nachgeladen werden.

Wie misst du, ob deine Landingpage funktioniert?

Besucherzahlen allein sagen wenig. Zählen sollten für dich die Anrufe und Anfragen, die über die Seite hereinkommen. Zähl deshalb zwei Dinge: abgeschickte Formulare und Anrufe über die Seite. Beides lässt sich mit einem Analysewerkzeug und einer eigenen Rufnummer oder einem Klick-Zähler auf dem Telefon-Knopf erfassen.

Wenn du etwas änderst, ändere eine Sache auf einmal und warte, bis genug Besucher da waren. Bei kleinen Betrieben dauert das eher Wochen als Tage. Ein A/B-Test, bei dem zwei Varianten gleichzeitig laufen, lohnt sich erst, wenn genug Besucher kommen. Sonst ist das Ergebnis Zufall.

Häufige Fragen zu zielgerichteten Landingpages

Brauche ich für jede Stadt eine eigene Landingpage?

Nur, wenn du für die Stadt auch etwas Eigenes zu sagen hast, etwa Arbeiten vor Ort oder Besonderheiten der Gebäude dort. Hundert Seiten mit demselben Text und ausgetauschtem Ortsnamen helfen weder Besuchern noch deinem Ranking.

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

So lang, dass die wichtigen Fragen beantwortet sind. Bei einer einfachen Leistung reicht wenig Text. Bei einer großen Entscheidung wie einer Sanierung darf es mehr sein, solange die Anfrage jederzeit erreichbar bleibt.

Kann ich meine Startseite als Landingpage für Werbung nutzen?

Besser nicht. Die Startseite spricht alle Besucher an. Eine Anzeige für eine bestimmte Leistung sollte auf die Seite dieser Leistung führen.

Wie oft sollte ich eine Landingpage überarbeiten?

Wenn die Zahlen es nahelegen. Schau einmal im Monat, wie viele Anfragen über die Seite kamen, und ändere dann gezielt eine Sache.

Fazit: Eine Seite, ein Ziel, eine Anfrage

Zielgerichtete Landingpages bringen deinem Betrieb mehr Anfragen aus denselben Besuchern. Sie zeigen eine Leistung, sprechen die Sprache deiner Kunden, laden schnell und führen zu einem klaren nächsten Schritt. Fang mit der Leistung an, die dir am meisten Umsatz bringt, und baue für sie die erste Seite.

Du willst wissen, welche deiner Seiten Anfragen bringen könnten und wo Besucher heute abspringen? Dann schauen wir uns das gemeinsam an.

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