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SEO und Google Ads kombinieren: So nutzt du beide gemeinsam

SEO und Google Ads kombinierst du am besten so: Google Ads bringt dir sofort Besucher und zeigt dir in wenigen Wochen, welche Suchbegriffe wirklich zu Anfragen führen. Genau diese Begriffe baust du dann mit SEO dauerhaft in deine Website ein, damit du sie später auch ohne Klickkosten erreichst. Umgekehrt zeigt dir die Search Console, wo deine Seiten schon gut stehen, und dort kannst du bei Anzeigen sparen. Beide Kanäle nutzen dieselben Suchbegriffe und dieselben Landingpages. Wer sie getrennt plant, verschenkt Daten.

Unten findest du die Grundlagen beider Kanäle und dann die Stellen, an denen sie sich gegenseitig helfen.

Wie funktionieren SEO und Google Ads?

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Mit SEO sorgst du dafür, dass deine Website in den unbezahlten Suchergebnissen von Google weit oben erscheint. Dafür zählen vor allem Inhalte, die eine Suchanfrage wirklich beantworten, eine Technik, die Google problemlos lesen kann, und Verweise von anderen Websites, die deiner Seite Vertrauen geben. Bei Betrieben, die vor Ort arbeiten, gehört das Google-Unternehmensprofil dazu, denn es bestimmt, ob du in der Karte auftauchst.

SEO ist langsam. Bis neue oder überarbeitete Seiten stabil oben stehen, vergehen oft Monate. Dafür kostet dich der einzelne Klick nichts, und eine gute Seite bringt dir Anfragen, solange sie gepflegt wird. Mehr zu den Grundlagen findest du in unserer Übersicht zur Suchmaschinenoptimierung.

Google Ads

Google Ads ist die Werbeplattform von Google. Deine Anzeige erscheint über oder unter den normalen Suchergebnissen, sobald jemand nach einem Begriff sucht, den du gebucht hast. Bei Suchkampagnen zahlst du in der Regel pro Klick. Du legst fest, in welcher Region, zu welchen Zeiten und mit welchem Tagesbudget deine Anzeigen laufen.

Der große Vorteil: Es geht sofort. Eine Kampagne kann am selben Tag Besucher bringen. Der Nachteil: Wenn du das Budget stoppst, stoppen auch die Klicks. Und wie viel du pro Klick zahlst, hängt nicht nur von deinem Gebot ab. Google bewertet auch, wie gut Anzeige und Zielseite zur Suche passen. Wie dieser Qualitätsfaktor funktioniert, erklären wir im Beitrag zum Qualitätsfaktor bei Google Ads.

Warum lohnt es sich, SEO und Google Ads zu kombinieren?

Viele Betriebe denken: Wenn ich bei Google schon oben stehe, brauche ich keine Anzeige mehr. So einfach ist es nicht. Ein Teil der Leute klickt auf die Anzeige, auch wenn dein organischer Treffer direkt darunter steht. Ein anderer Teil sucht mit Begriffen, bei denen du organisch gar nicht auftauchst. Ob deine Anzeige bei einem Suchbegriff zusätzliche Anfragen bringt oder nur Klicks einsammelt, die du sonst kostenlos bekommen hättest, ist von Betrieb zu Betrieb verschieden.

Genau deshalb lohnt sich die Kombination. SEO senkt auf Dauer deine Abhängigkeit vom Werbebudget. Google Ads liefert dir schnell die Daten, die SEO sonst erst nach Monaten liefert. Und beide zusammen belegen mehr Platz auf der Ergebnisseite als einer allein.

Für dich heißt das nicht, dass du überall Anzeigen schalten musst. Triff die Entscheidung je Suchbegriff, und dafür brauchst du die Daten aus beiden Kanälen.

Wie nutzt du SEO und Google Ads zusammen?

Mit Google Ads testen, welche Suchbegriffe Anfragen bringen

Bei SEO dauert es Monate, bis du weißt, ob ein Suchbegriff Aufträge bringt. Mit Google Ads weißt du es nach wenigen Wochen. Der Bericht zu Suchbegriffen in Google Ads zeigt dir, bei welchen tatsächlichen Suchanfragen deine Anzeigen erschienen sind und welche davon zu einem Anruf oder einer Anfrage geführt haben. Diese Begriffe sind die besten Kandidaten für deine SEO-Arbeit: Für sie lohnt es sich, eine eigene Seite zu bauen oder eine bestehende zu verbessern.

Achte dabei auf die Begriffe, die Geld kosten und nichts bringen. Die schließt du in Ads als ausschließende Keywords aus, und für SEO streichst du sie ebenfalls von der Liste.

Bezahlte und organische Ergebnisse gemeinsam auswerten

Google Ads hat einen eigenen Bericht für genau diese Frage. Wenn du dein Werbekonto mit der Search Console verknüpfst, zeigt dir der Bericht „Bezahlte und organische Suche“, bei welchen Suchbegriffen du mit Anzeige, mit organischem Treffer oder mit beidem erscheinst. So findest du Begriffe, bei denen du organisch schwach bist und eine Anzeige die Lücke schließt. Und du siehst, wo du organisch so gut dastehst, dass du das Budget testweise woanders einsetzen kannst.

Wichtig: Wenn du Anzeigen probeweise zurückfährst, miss das Ergebnis an echten Anfragen, also Anrufen und Formularen, nicht nur an Klicks. Erst dann weißt du, ob die organischen Treffer die Lücke wirklich füllen.

Eine Landingpage für beide Kanäle

Die Seite, auf die deine Anzeige führt, entscheidet über den Preis pro Klick und über die Zahl der Anfragen. Für SEO gilt dasselbe: Eine Seite, die genau eine Leistung erklärt, Fragen beantwortet und einen klaren nächsten Schritt anbietet, rankt besser und wandelt mehr Besucher in Anfragen um. Bau deshalb keine getrennten Seiten für Ads und SEO, sondern eine starke Seite pro Leistung. Achte darauf, dass sie auf dem Handy schnell lädt und die Telefonnummer ohne Scrollen zu sehen ist.

Anzeigentexte als Ideen für deine Seitentitel

In Google Ads kannst du verschiedene Anzeigentexte gegeneinander laufen lassen. Die Formulierung, die am häufigsten geklickt wird, ist auch ein guter Kandidat für den Seitentitel und die Beschreibung, die Google in den normalen Suchergebnissen zeigt. So lernst du aus bezahlten Klicks, wie du deine unbezahlten Treffer verbesserst.

Mit Sitelinks, Anrufnummer und Standort mehr Fläche belegen

Deine Anzeige muss nicht aus Überschrift und Text allein bestehen. In Google Ads kannst du Sitelinks ergänzen, die direkt auf einzelne Leistungsseiten führen. Dazu kommen deine Telefonnummer, damit Interessenten direkt aus der Anzeige anrufen, und dein Standort aus dem Google-Unternehmensprofil. Zusammen mit einem guten organischen Treffer und einem gepflegten Profil in der Karte belegst du so deutlich mehr Platz auf der Ergebnisseite als ein Mitbewerber, der nur einen der Kanäle nutzt.

Messung sauber aufsetzen

Verknüpfe Google Ads mit Google Analytics und der Search Console und richte Conversions für Anrufe und Formulare ein. Vergleiche diese Zahlen aber regelmäßig gegen deine eigene Liste der Anfragen. Werbeplattformen zählen manchmal Dinge als Conversion, die in deinem Betrieb nie angekommen sind. Entscheidungen über Budget triffst du besser auf Basis der Anfragen, die du wirklich bekommen hast.

Häufige Fragen zu SEO und Google Ads

Kann ich Google Ads nutzen, wenn meine Website noch nicht für SEO optimiert ist?

Ja. Anzeigen funktionieren unabhängig von deinem organischen Ranking. Die Zielseite sollte trotzdem gut sein, denn eine schwache Seite verteuert deine Klicks und bringt weniger Anfragen.

Muss ich für SEO und Google Ads getrennt planen?

SEO hat keine Kampagnen, Google Ads schon. Die Planung sollte aber gemeinsam laufen: dieselbe Liste an Suchbegriffen, dieselben Landingpages und eine gemeinsame Auswertung der Anfragen.

Wie viel Budget brauche ich für SEO und Google Ads?

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es hängt von deiner Region, deiner Branche und den Klickpreisen deiner Suchbegriffe ab. Starte bei Ads mit einem Budget, das du einen Monat lang ohne Bauchschmerzen testen kannst, und entscheide dann anhand der Anfragen.

Wenn ich organisch auf Platz eins stehe, kann ich die Anzeige dann abschalten?

Manchmal ja, oft nicht. Teste es für einzelne Suchbegriffe und vergleiche die Zahl der Anfragen vorher und nachher. Oft klickt ein Teil der Leute auch bei einem Top-Ranking lieber auf die Anzeige, und diese Klicks fehlen dir dann.

Willst du wissen, wie SEO und Ads bei dir zusammenpassen?

Wenn du schon Anzeigen schaltest oder darüber nachdenkst, schauen wir uns gemeinsam an, welche Suchbegriffe dir Anfragen bringen und wo du mit SEO dauerhaft sparen kannst.

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