Welche Auswirkungen hatte Googles 3. Penguin Update

Die dritte Variante des von vielen SEOs gefürchteten Penguin Updates wurde von Google am 3. Oktober 2012 auf die Serverzentren geladen. An der grundlegenden Basis des Penguin Updates hat sich auch in der dritten Version nichts geändert, denn noch immer verfolgt Google mit dem Penguin Update eine authentischere Linkstruktur und entwertet im Zuge des Updates zahlreiche Links und Linkquellen, die vor allem in der Vergangenheit häufig von SEOs genutzt wurden.

Linkspam über Webkataloge, Social Bookmarks und andere Seiten, die lediglich dazu dienen vielen anderen Seiten Backlinks (in der Regel mit Follow Attribut) zu geben, wird in der dritten Version weiter entwertet und damit nullifiziert. Viele dieser Backlinks werden aber nicht nur nullifiziert, sondern haben nun sogar einen merklichen negativen Einfluss auf die Webseite.

Wer seine Webseite in der Vergangenheit über zahlreiche wenig themenrelevante Links oder gekaufte Links in den Rankings nach oben setzte, hat im Zuge der Penguin Updates mit Sicherheit schon einen starken Verlust in den Positionierungen bemerkt. Dieser Trend geht auch mit Googles 3. Penguin Update weiter, denn gerade in den stark umkämpften Branchen (Energie, Kredit, Versicherungen, Reisen etc) konnten laut Angaben von Matt Cuts (Googles SEO Verantwortlicher) starke Schwankungen bei rund 0,3% aller Suchanfragen gemessen werden. Die Prozentangabe versteht sich selbstverständlich für das englischsprachige Google, dürfte sich bei anderen Sprachen aber ungefähr in den gleichen Dimensionen bewegen.

Googles 3. Penguin Update und die Folgen

Für Webmaster und SEOs ergeben sich durch die Umstellung auf die dritte Version des Penguins keine bahnbrechenden Neuigkeiten. Viel mehr wird von Google das forciert, was bereits in der ersten Version des Pinguins angedeutet und umgesetzt wurde. Weiterhin ist demnach für SEOs wichtig nach Googles 3. Penguin Update lieber auf qualitativ hochwertige, themenrelevante und passende Links zu setzen, statt eine reine Masse an Backlinks mit schlechter Qualität zu akquirieren. Demnach ist es durchaus auch empfehlenswert die Linkstruktur bereits etablierter Seiten dahingehend zu verändern, dass schlechte Links gezielt versucht werden zu entfernen oder aber diese zumindest entwertet werden. Googles 3. Penguin Update wird zudem mit Sicherheit nicht die letzte Version des Penguin Updates sein, denn schon in den zwei vorherigen Versionen hat Google immer mehr schlechte Links identifizieren und entwerten können. Selbst wer jetzt noch nicht von den Auswirkungen des Penguins direkt betroffen ist, sollte also in weiser Voraussicht seine Backlinks anpassen. Anderenfalls könnte bei der vierten Version des Updates schon bald auch die eigene Seite von den Auswirkungen des Pinguins betroffen sein – wobei diese in den seltensten Fällen positiv ausfällt. Die wenigen positiven Veränderungen resultieren oftmals eher daraus, dass schlechte Seiten entwertet und entweder in den Rankings nach hinten platziert oder komplett aus dem Index entfernt wurden.

Googles 3. Penguin Update perfektioniert Algorithmus weiter

Googles 3. Penguin Update perfektioniert also eher einen bereits etablierten Algorithmus zur Berechnung der Stärke von Backlinks. Neuerungen gibt es tendenziell keine, es wurden lediglich mehr schlechte Links erfolgreich identifiziert. Mit rund 0,3 Prozent internationalem Wirkungskreis gemessen an den Suchanfragen verhält sich das Update zudem relativ zurückhaltend, wenn man bedenkt dass mit dem ersten Update rund 3,5 Prozent aller Suchanfragen betroffen waren.

Ingo Weltz ist seit 2007 Herzblut SEO. Von seiner frühen Kindheit ist es sein Ziel, anderen Menschen zu helfen. Mittlerweile berät er nicht nur Kunden im Online Marketing, sondern fungiert auch als Trainer und bildet zertifizierte Webdesigner, Webentwickler und Online Marketing Manager aus.

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