Google straft Linkverzeichnisse ab

Die Meldung wurde bestätigt: Google hat ein europäisches und ein deutsches Linknetzwerk abgestraft. Teliad gehört zu einem der großen Marktführer in Europa und ist nun nicht mehr in den Ergebnissen der Google Suchmaschine zu finden. Auch unter dem Begriff Rankseller lassen sich keine hilfreichen Ergebnisse mehr finden.

Für ein gutes Ranking gehen viele Betreiber den Weg zu den Linkverzeichnissen

Die Suchmaschine wertet Webseiten anhand mehrerer Faktoren. Darunter zählt auch das sogenannte ­Linkbuilding. Dies beziffert, wie oft eine Seite verlinkt wird und damit zu den interessanten Webseiten im Netz gehört. Webseitenbetreiber pushen das Ranking gern in Linkverzeichnissen und zahlen mit gutem Geld für ein höheres Ranking. Werden diese Links sozusagen mit erkauften Links erreicht, spricht diese Aktion von einer Manipulation im Ranking. Google straft dementsprechend Webseiten regelmäßig ab.

Wie von Google angekündigt: Die Strafe folgt auf den Fuß

Google hatte bereits vor längerer Zeit angekündigt, gegen die unnatürlich aufgebauten Links im Netz vorzugehen. Nun hat des zwei der großen Linkverzeichnisse erwischt. Johannes Mehlem, Googler & Digital Marketing Researcher macht im Namen von Google unmissverständlich klar, dass es sich bei bezahlten Links um eine illegale Maßnahme handelt, die in dieser Form nicht geduldet wird. Obwohl nicht mit Namen konkret benannt, ist nicht schwer zu erkennen, dass es sich hier um Teliad und Rankseller handelt.

Teliad nimmt Stellung

Teliad hat in diesem Zusammenhang am 19.8. eine Pressemitteilung herausgegeben, in der bestätigt wird, dass die Webseite vorübergehend nicht über die Google Suchmaschine zu vorzufinden ist.
Gleichzeitig äußert Teliad, dass nur ca. 1 % der Kunden signifikante Bewegungen erkennen können. Das Unternehmen macht noch einmal deutlich, dass eine absolute Anonymität zwischen den Angeboten und Publishern gewährleistet wird. Weiterhin heißt es: “ …Aus diesem Grund beschränkt sich die PR-wirksame Google-Maßnahme auf einen Verlust der Rankings unserer eigenen Domains (teliad.de und internationale Varianten), über den wir selbstverständlich nicht erfreut sind. Dies hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf unser Angebotsportfolio, sowie auf unsere Produkte und Dienstleistungen.“

Da es jetzt gleich zwei der großen Linknetzwerke getroffen hat, bleibt abzuwarten, ob es weitere Aktionen geben wird. In jedem Falle sollte jeder, der bei Linkverzeichnissen anbietet oder kauft darauf achten, ob Google Hinweise verschickt, Maßnahmen aufgrund unnatürlicher Webseitenbewegungen einzuleiten. Spätestens dann sind Aktionen zur Entwertung der Links vorzunehmen.

Ingo Weltz ist seit 2007 Herzblut SEO. Von seiner frühen Kindheit ist es sein Ziel, anderen Menschen zu helfen. Mittlerweile berät er nicht nur Kunden im Online Marketing, sondern fungiert auch als Trainer und bildet zertifizierte Webdesigner, Webentwickler und Online Marketing Manager aus.

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