Google gibt Authorship endgültig auf

Vor drei Jahren kam Google auf die Idee, Profile von Personen, die im Internet schreiben mit ihren Beiträgen auf externen Internetseiten zu verknüpfen und in der Folge bei den Suchergebnissen auch den Autor mit ausgeben. Nach drei Jahren ist Authorship nun beendet, was so manchen Webmaster nicht unglücklich macht. Beendet wurde das Thema durch eine wenige spektakuläre Google Post vom Webmaster Trends Analyst John Mueller.

Der Nutzen des Authorship war nicht so groß wie erhofft

Der Nutzen der Anzeige von Autoren war nicht so hoch, wie ursprünglich angenommen, die Anzeige des Autors könnte sogar vom Suchergebnis ablenken. Die erhofften Klicks zu den Seiten wurden nicht erhöht, durch das Weglassen der Autorennamen wurde der Traffic aber auch nicht gesenkt. Trotz der Anzeige der Autoren samt Foto kam es zu keinen höheren Klickraten. Das Weglassen der Namen wirkt sich auch nicht auf die Social Features von Google aus. So wird Google weiterhin strukturiertes Markup verwenden, damit die Suchmaschine den Kontext und Inhalten von Webseiten besser verstehen kann. Auch zur Anzeige der sogenannten Rich Snippets wird das Markup, wenn es für die Anfrage von Bedeutung ist, weiterhin verwendet. So werden Google Nutzer weiterhin relevante Seiten und Posts von Freunden, auf der rechten Seite und auch in der Hauptspalte angezeigt werden.

Langsam hat Google Authorhip sterben lassen

Für Google gab es also keinen Grund mehr Authorship weiterhin anzubieten, außerdem traten laufend Probleme auf und die Funktion war auch nicht einfach zu implementieren. Schon seit Monaten zeichnete sich das Ende von Authorship ab, zuerst sind die Profilbilder aus den Suchergebnissen verschwunden, später wurde auch in den Webmaster Tools die Statistik entfernt.

Webmaster haben nicht oder falsch teilgenommen

Google hat im Laufe der Geschichte immer wieder Dienstleistungen und Features angeboten, um sie nach einiger Zeit wieder zu entfernen. Die Liste würde ein Telefonbuch füllen, nun ist auch Authorship darunter. Vor drei Jahren war man bei Google noch überzeigt, dass Authorship zu mehr Klicks und damit zu mehr Präsenz führt, das hat sich aber als Irrtum herausgestellt. Ein wichtiger Grund dabei ist, die geringe Akzeptanz bei Webmastern. Die Teilnahme war teilweise nicht existierend. Manche Webmaster haben zwar versucht daran teilzunehmen, haben die Einträge jedoch falsch gesetzt, die technische Umsetzung war einfach zu kompliziert, erklärte John Mueller.

Ingo Weltz ist seit 2007 Herzblut SEO. Von seiner frühen Kindheit ist es sein Ziel, anderen Menschen zu helfen. Mittlerweile berät er nicht nur Kunden im Online Marketing, sondern fungiert auch als Trainer und bildet zertifizierte Webdesigner, Webentwickler und Online Marketing Manager aus.

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