Black Hat SEO

Mit Bad Hat SEO oder vielfach Black Hat SEO sind Methoden der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) gemeint, die mit unseriösen Mitteln das Pushen von eigenen Webseiten betreiben und dabei vielfach gegen die Webmasterrichtlinien von Google und anderen Suchmaschinen verstoßen. Zwei Begriffe haben sich dafür eingebürgert: Black Hat SEO (die SEO mit dem schwarzen Hut) im Gegensatz zur White Hat SEO, was aus einer Metapher eines „bösen“ und „guten“ Cowboys mit schwarzem und weißem Hut entstand, oder auch Bad Hat SEO wegen der „Bad Backlinks“ und der „Bad Neighbourhood“ (schlechte Nachbarschaft), die es im Netz zu vermeiden gilt.

Wie geht Black Hat SEO vor?

Seit bekannt ist, dass die Zahl der auf die eigene Seite verweisenden Links ein wichtiger Rankingfaktor ist, nutzten Webseitenbetreiber vielfach Linkfarmen, von denen aus sie massenhaft Links auf diejenige Seite schickten, die in der Suchmaschine nach oben rücken sollte. Google und SEO-Experten nennen diesen Vorgang „Cloaking“, den Google alsbald entlarvte, die entsprechenden Seiten aufspürte und mit einer Herabstufung in den organischen Suchergebnissen abstrafte. Diese Google-Penalty (Strafe) folgt selbst bestimmten Goolge-Algorithmen und wird mehr oder weniger automatisch verhängt, wobei in wirklich schweren Fällen eine Verbannung der Webseite aus der Suchmaschine erfolgen kann. Das ist sogar Ende der 1990er Jahre einem Webauftritt des Automobilherstellers BMW passiert. In solch schweren Fällen erhält der Webmaster von der Google-Zentrale eine schriftliche Benachrichtigung, die Chancen für eine Rehabilitation fallen unterschiedlich aus. Diese vergleichsweise simplen Methoden aus der Steinzeit des Internets haben sich inzwischen weitaus verfeinert, Bad Hat SEO geht heutzutage subtiler vor. Google spürt die Versuche nach wie vor auf.

Moderne Methoden von Bad SEO

Eine moderne Variante ist das Keyword-Stuffing, bei dem in Artikelverzeichnissen massenhaft Texte mit Keywords untergebracht werden, die alle das Thema der interessierenden Seite betreffen. Auch auf den Webseiten selbst können Keywords gehäuft auftauchen, die Google-Spider messen entsprechend die Keyword-Density (Keyword-Dichte). Da niemand die Google-Algorithmen kennt, wird unter Experten vermutet, dass ab einer Density über 4 – 5% eine Google-Penalty verhängt werden könnte, die im konkreten Fall wohl eine Verbannung hinter Platz 60 der SERPs (organische Suchergebnisse) bedeuten würde. Das weiß aber niemand und erscheint auch fragwürdig, denn es gibt Worte, die tauchen zwangsläufig gehäuft auf. Eine andere moderne Form von Black Hat SEO betrifft die Sabotage von Konkurrenten, denen Bad Backlinks geschickt werden, die wiederum durch Google entlarvt werden, wobei die Strafe den Konkurrenten trifft. Das ist besonders perfide und nur sehr schwer aufzudecken. Google bietet in seinen Webmaster-Tools Unterstützung gegen solche Sabotageakte an, doch hier ist hohe Professionalität gefragt. Ein erfahrener Suchmaschinenoptimierer muss sich um das Problem kümmern und den Schaden mittels Spezialtechnik beheben. Inzwischen gibt es BadLinkResearch Tools, die solche Sabotageakte aufspüren und die Bad Links (sogenannte toxische Links) entfernen.

Ingo Weltz ist seit 2007 Herzblut SEO. Von seiner frühen Kindheit ist es sein Ziel, anderen Menschen zu helfen. Mittlerweile berät er nicht nur Kunden im Online Marketing, sondern fungiert auch als Trainer und bildet zertifizierte Webdesigner, Webentwickler und Online Marketing Manager aus.

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