Neues von Google+

Auf Google+, dem sozialen Netzwerk der Suchmaschine, können sich Nutzer seit dem 20. September 2011 auch ohne Einladung durch ein anderes Mitglied registrieren, diese Bedingung hatte vorher seit der Startphase seit dem 28.06.2011 geherrscht. Das Mindestalter wurde nun auf 18 Jahre angehoben, soll aber auf 13 Jahre reduziert werden. Damit könnte Google+ zur direkten Facebook-Konkurrenz heranwachsen – wenn die Fehler des Social-Network-Giganten vermieden werden.

Funktionen von Google+

Das Netzwerk wartet mit einer Reihe von Plug-ins auf, die zum Teil sehr komfortabel gestaltet sind, was aus der Erfahrung der Google Manager hervorgeht. Die Freunde werden bei Google+ in Circles eingeteilt, einfach zu bedienende Kreise, in die ein anderer Nutzer umstandslos per Mausklick hineingezogen wird. Das kann im Gegensatz zu anderen social Networks auch einseitig vorgenommen werden. Der Nutzer kann mit den Circles Gruppen seiner Kontakte bilden und damit bestimmte Informationen gezielt mit einer Gruppe teilen – Berufliches mit Kollegen, Freizeitinteressen mit einer Hobbygruppe, Privates mit der Familie oder den engsten Freunden. Das macht sehr viel Sinn, denn so gehen und gingen Menschen schon immer vor. Hier offenbaren sich die Schwächen von Facebook, Xing & Co. Denn dort trifft man gelegentlich Menschen, mit denen man beruflich zu tun hat, die man aber an seinen privaten Interessen so ganz und gar nicht teilhaben lassen möchte. Allerdings ist dies auch ein philosophisch anderer Ansatz, denn gerade Facebook hat soeben (im September 2011) sein neuestes Feature vorgestellt, mit dem Nutzer ihr gesamtes Leben auf der Plattform veröffentlichen können. Das verleitet Menschen, sich bloß zu legen, es könnte und dürfte sich allerdings für viele Nutzer irgendwann als Bumerang erweisen.
Weitere Funktionen von Google+ sind Sparks zur Interessenverwaltung, Hangouts als Videochats mit Freundesgruppen, Games und +1, eine Schaltfläche wie der „Gefällt mir“ -Button bei Facebook. Das Bilderspeichern ist durch die Picasa-Technologie unbegrenzt möglich, mit der Leiste wird eine bequeme Verwaltung angeboten.

Prognosen über die Zukunft

Gerade bei Computer- und Internet-Technologien machen sich sehr schnell Monopole breit. Das ist Microsoft mit Windows gelungen, die Google Suchmaschine hat so ein Monopol, und bei den sozialen Netzwerken ist es derzeit Facebook. Ob dieser Vorsprung jemals aufzuholen ist, weiß gegenwärtig niemand, es darf vorsichtig bezweifelt werden. Das liegt schlicht am verfügbaren Zeitkontingent der Nutzer. Ein jeder möge sich selbst fragen, wie viel Zeit er in einem sozialen Netzwerk verbringt, wie viel er sich merken kann und welche Zeit dann noch für ein weiteres Netzwerk bliebe. Allerdings sind die Google Verknüpfungen von Suchmaschine und social Network natürlich ein sehr zeitgemäßer Ansatz, hier liegt ein ungeheures Potenzial. Dieses müsste nicht nur technisch, sondern auch geistig ausgebaut werden, indem vom sozialen Netzwerk in die Suchmaschine hin- und hergeklickt werden kann, und zwar zu Anlässen, die auch Sinn machen – nämlich indem Unternehmen das social Network zur Promotion nutzen und dies unmittelbar mit der Google-Suche verknüpft wird. Das dürfte auch die mehr oder weniger offene Intention der Google-Manager sein. In diesem Fall könnte das neue Netzwerk den Rivalen Facebook unter Umständen abhängen.

Ingo Weltz, Online Marketing Berater & Trainer, berät und trainiert seine Kunden seit 2006 in fast allen Bereichen den Online Marketings.

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